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C-Track 50 at ICCA 2019
C-Track 50 at ICCA 2019

Das C-Track 50-Projekt wurde aus einer Reihe von internationalen Initiativen ausgewählt, die sich auf kooperative Klimamaßnahmen konzentrieren, um im Rahmen der Internationalen Klimakonferenz 2019 (ICCA2019) vorgestellt zu werden.

Die Internationale Konferenz über Klimaaktion - ICCA2019 tagte am 22. und 23. Mai 2019 in Heidelberg. Sie wurde vom Bundesumweltministerium gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Heidelberg ausgerichtet. Sie brachte führende Vertreter nationaler und sub-nationaler Regierungen sowie internationaler Organisationen, Initiativen und Netzwerke zusammen, um Wissen und Erfahrungen im Bereich Klimaschutz auszutauschen und gemeinsame Zukunftsstrategien zu entwickeln. Rund 1'000 TeilnehmerInnen aus 80 Ländern diskutierten gemeinsames Handeln im Klimaschutz. Es ist die erste Konferenz dieser Größenordnung, die sich speziell mit diesem Thema befasst.

Gemeinsames Handeln im Klimaschutz bedeutet Kommunikation, Koordination und Kooperation über Ebenen, Sektoren und Interessengruppen hinweg. Regionen, Städte, Kommunen und Gemeinden sind das Herzstück einer dynamischen globalen Bewegung für den Wandel. Mit ihrer wirtschaftlichen und innovativen Kraft sowie ihrem Engagement für BürgerInnen und Interessengruppen können sub-nationale Akteure emissionsarme Wirtschaftspraktiken und belastbare Infrastrukturen sowie soziale Systeme und Lebensstile entwickeln und gestalten. Gleichzeitig ist eine entschlossene Führung und starke Unterstützung der nationalen Regierungen unerlässlich, um die volle transformative Kraft dieser Akteure freizusetzen.

In diesem Rahmen wurde der Projektpartner ICLEI Europe eingeladen, auf der Konferenz neben anderen Projekten und Initiativen zum kollaborativen Klimaschutz das C-Track 50 Projekt vorzustellen. Als Folge der Auswahl wurde das Projekt auf www.icca2019.org platziert und das Abschlussdokument der Veranstaltung verweist auf der ICCA2019 vorgestellten Initiativen. Sie sind ein Beweis für die treibende Kraft sub-nationaler und lokaler Aktionen.

Während der Veranstaltung wurde deutlich wie wichtig es ist, über die richtigen Rahmenbedingungen zu verfügen, die es Städten und Gemeinden ermöglichen ihre Rolle als Akteure im Bereich des Klimaschutzes und der nachhaltigen Entwicklung wahrzunehmen. Sie reichen vom Zugang zu und der Expertise über finanzielle Ressourcen bis hin zu regulatorischen Rahmenbedingungen. Wenige Monate vor dem Klimagipfel des UNO-Generalsekretärs (UNFCCC/COP25) am 23. September sandten die Teilnehmer der ICCA2019 ein starkes Signal an die Welt: Es ist möglich, ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen durchzuführen und die Ziele des Pariser Abkommens und der Agenda für nachhaltige Entwicklung bis 2030 zu erfüllen, wenn wir sektor- und ebenen-übergreifend zusammenarbeiten!

Für eine detaillierte Zusammenfassung der Konferenz, die vom Internationalen Institut für nachhaltige Entwicklung (IISD) zur Verfügung gestellt wurde, klicken Sie bitte hier.

Für ein Video mit den Highlights der ICCA2019 klicken Sie hier. Bilder von der Konferenz finden Sie auf der ICCA2019 Website.